Stefan Panić gewinnt Posterpreis auf der GDCh Electrochemistry 2026 in Bayreuth
26. Oktober 2026

Foto: ITEC
From Poison to Promoter: Effects of Trace Fez+ Impurities on Hydrogen Evolution Reaction for Alkaline Water Electrolysis Single-Cell von S. Panić, A. Kurtović, F. Hasché, M. Oezaslan
Vom 22 – 25 September 2026 fand die GDCh Electrochemistry 2026 Tagung mit 500 Teilnehmenden an der Universität Bayreuth statt. Das Technical Electrocatalysis Laboratory Team war mit 6 Vorträgen sowie 5 Posterbeiträgen auf der zweijährig stattfindenden Fachtagung vertreten.
Besonders freut uns, dass unser Beitrag „From Poison to Promoter: Effects of Trace Fez+ Impurities on Hydrogen Evolution Reaction for Alkaline Water Electrolysis Single-Cell“ mit einem Posterpreis der Fachgruppe Elektrochemie von ungefähr 200 Beiträgen ausgezeichnet wurde.
In drei Fragen wollen wir den Preisträger Stefan Panić vom Technical Electrocatalysis Laboratory Team am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg näher kennenlernen.
Wie führte dein Weg zur Gruppe Technical Electrocatalysis Laboratory?
Meinen Bachelor und Master in Chemieingenieurwesen absolvierte ich an der Fakultät für Technologie und Metallogie der Universität Belgrad in Serbien wo ich bereits ein großes Interesse an Elektrochemie und Elektrokatalyse entwickelte. In 2023 bin ich zu Prof. Mehtap Özaslan´s Arbeitsgruppe an der TU Braunschweig gekommen, um meine Promotion zu beginnen und im November 2024 mit ihr zur Universität Hamburg gewechselt.
Was wurde auf dem Poster vorgestellt?
Auf meinem Poster habe ich gezeigt, wie sich geringe Mengen an Eisenverunreinigungen auf die Leistung von Nickelelektroden bei der alkalischen Wasserelektrolyse auswirken. Unsere Ergebnisse zeigten, dass Spuren von Eisen die Wasserstoffentwicklungsreaktion verstärken und die Elektrolyse-Leistung insgesamt verbessern können.
Und woran arbeitest du in deiner Doktorarbeit?
Im Rahmen meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich mit dem Verständnis und der Verbesserung elektrokatalytischer Prozesse bei der alkalischen Wasserelektrolyse. Ich untersuche die Faktoren, die die Leistung und Stabilität der Elektroden beeinflussen, mit dem Ziel, die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff voranzutreiben.
Diese Forschung wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, BMFTR – 03EW0016C sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – OE610/4-1 finanziell gefördert.

