Jede Automation benötigt Randbedingungen, die eingehalten werden müssen, um einen reibungslosen Messbetrieb zu gewährleisten! |
Bitte benutzen Sie nie abgebrochene Röhrchen oder eingerissene Hütchen. Die Mindestlänge der Röhrchen beträgt 16.5 cm (ohne Hütchen!). Die minimale Füllhöhe ist 4.0 cm (ca. 0.7 ml Lösung), die maximale 5.0 cm. Verschließen Sie die Röhrchen und Hütchen nicht zusätzlich mit Parafilm. Ein im Gerät zerbrochenes Röhrchen kann den Probenkopf beschädigen und eine zeit- und kostenaufwendige Reparatur nach sich ziehen! Wir vermessen Proben in Lösung. Festkörper/Rückstände in der Probe tragen nicht zum Signal bei, verhindern aber ein vernünftiges Shimmen (homogenes Magnetfeld). Die Empfindlichkeit nimmt somit ab! Trübe Proben werden nicht vermessen. Bitte filtrieren Sie solche Proben vorher einmal (eine Pipette mit Watte ist meist ausreichend). |
Die Probenabgabe erfolgt in Raum 021. Bitte füllen Sie den Begleitzettel vollständig aus: NMR-Zettel.doc oder NMR-Zettel.pdf Die Angabe des deuterierten Lösungsmittel und die Mengenangaben sind essentiell! |
Werden von einer Substanz 1H und 13C-Spektren angefordert, wird zuerst nur die Protonenmessung durchgeführt. Die Auftraggeberin (der Auftraggeber) wird anhand dieses Spektrums beurteilen, ob ein 13C Spektrum gemessen werden kann und soll. Analog wird bei der Anforderung von 2D-Spektren verfahren. Die relative Empfindlichkeit von 13C gegenüber 1H beträgt 1:5700. Es ist daher selbstverständlich, dass für die 13C-Messungen möglichst viel Substanz abgegeben wird. Bitte geben Sie sinnvolle Kombinationen auf dem Begleitzettel bezüglich der 13C-Spektren an. 13C-entkoppeltes BB und HSQC (Standard) 1H-NMR und 13C-PENDANT (ohne 2D) DEPT-Spektren werden nur noch nach Absprache gemessen. |
Besondere Experimente, die nicht auf dem Begleitzettel vermerkt sind, können nach Rücksprache durchgeführt werden (z.B. ROESY, Experimente mit Wasserunterdrückung, Temperaturmessungen). Bei empfindlichen oder schlecht riechenden Proben vereinbaren Sie bitte einen Messtermin. |