Tag der Offenen Tür
Samstag, 24.09.2011, 10-17 Uhr
Infostände
Speiseeis - Cremigkeit bei minus 196 °C!Ob zu warmer oder kalter Jahreszeit - Speiseeis kann man immer essen. Aber wie wird es in nur wenigen Minuten cremig? Schauen, staunen und probieren Sie! |
Die farbenfrohe Welt der GummibärchenKleine und große Gummibärchenliebhaber aufgepasst: Hier können nach eigenen Farb oder Geschmacksvorlieben Gummibärchen selbst aufgezogen werden - von Zucker und Gelatine zum ausgewachsenen Bärchen. |
Kleine Mitmach-Experimente für Jung & AltAn diesem Mitmach-Stand möchten wir Jung und Alt die Möglichkeit geben, mit Hilfe simpler Experimente, die Geheimnisse der Chemie zu erforschen und zu entdecken. Dabei werden ausschließlich Alltagsgegenstände und Supermarktprodukte verwendet. |
Moleküle aus der Nähe: Computer als MikroskopIn der Theoretischen Chemie werden, statt Experimente und Messungen durchzuführen, Messergebnisse vorausgesagt. Dazu verwendet man oft Computersimulationen, in denen man zum Beispiel berechnet, bei welcher Wellenlänge ein Molekül Licht absorbiert (das heißt, welche Farbe es hat) oder welche Schwingungen eines Moleküls durch Infrarotlicht angeregt werden. Auch "exotischere" Eigenschaften, zum Beispiel Strom-Spannungskurven für molekulare Drähte, können genähert vorausgesagt werden. Mithilfe des Computerbildschirms können Besucher ein erstes Bild davon erhalten, wie solche Simulationen in der Praxis aussehen. |
Die akustische Levitation - Arbeiten unter MikrogravitationsbedingungenViele Produkte des alltäglichen Lebens werden in Sprühtürmen hergestellt bzw. aufbereitet. Zu diesen Produkten zählen u.a. Milchpulver, Pulverkaffee, Waschmittel, Farbpigmente und Antibiotika. Die akustische Leviation ermöglicht die berührungslose Positionierung von Tropfen und erlaubt damit einen Blick auf die Tropfen, die durch einen Sprühturm fallen. Der Begriff Levitation ist vom lateinischen levitas abgeleitet, was soviel wie Leichtigkeit bedeutet. Das Prinzip der akustischen Levitation ist bereits seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt und basiert auf den Druckverhältnissen in stehenden, akustischen Wellen. Eine von einem Schallgeber abgestrahlte akustische Welle wird von einem Reflektor zurückgeworfen und bildet durch die Interferenz mit der ursprünglichen Welle einen Bereich mit ortsfesten Druckverhältnissen - eine stehende Welle. In der stehenden Welle wechseln sich Bereiche mit hohem Druck (keine Levitation möglich) und niedrigem Druck (Levitation möglich) ab. Die Größe der Bereiche ist dabei durch die Wellenlänge der stehenden Welle vorgegeben und bestimmt die maximale Größe der levitierten Tropfen. Kannst Du die Schwerkraft überlisten und einen Tropfen in den akustischen Levitator einbringen? |
Die CocktailmaschineErleben Sie Messen, Steuern und Regeln chemischer Versuchsanlagen im Labormaßstab am Beispiel eines kontinuierlichen Cocktail-Reaktors. Die Anlage wurde von Doktoranden des Arbeitskreises entwickelt. Mit ihr lassen sich nahezu vollautomatisch gekühlte Cocktails nach einem programmierten Rezept herstellen. Becher hinstellen; Knopf drücken; und fertig ist der Cocktail. |
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Studierende des Lehramts Chemie entführen Sie und euch zu kleinen, spektakulären Experimenten ins Labor. So können z.B. Münzen "vergoldet" werden und einige andere spannende Versuche selbst durchführt werden. Geeignet für Schüler ab etwa 11 Jahren. Nähere Informationen gibt es direkt am Stand. |
Welche Creme für welchen Hautzustand?Mehr als 50% der Bevölkerung leidet unter trockener, fettiger oder empfindlicher Haut. Lassen Sie Ihren individuellen Hautzustand bestimmen und erfahren Sie mehr über den ph-Wert, den Fett – und Feuchtigkeitsgehalt (Sebumetrie, Corneometrie) Ihrer Haut, sowie über Ihre Hautelastizität (Cutometrie). |
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Studienstart leicht gemacht - Informationsstand der MIN-FakultätDie Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften bietet insgesamt 17 verschiedene Bachelorstudiengänge und 2 Staats-examensstudiengänge an. Darüber hinaus können verschiedene Unterrichtsfächer im Lehramt studiert werden. Gerne stellen wir uns Ihnen vor: An unserem Info-Stand können Sie sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten und unsere Schnupperstudienangebote für Schülerinnen und Schüler informieren. Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gern! http://www.min.uni-hamburg.de/studiengaenge.html |
Infocafé Chemie & StudiumEssen Lebensmittelchemiker noch Fertigpizza? Jagen Chemiestudierende ständig Sachen in die Luft? In Hamburg Nanowissenschaften studieren? Stellen sich Pharmazeuten ihre eigenen Medikamente her? Und was bedeutet überhaupt Molecular Life Sciences (MLS)? Dies und mehr beantworten Dir gerne die jeweiligen Studentischen Vertreter der Fachschaftsräte. Dazu laden wir zu einer Tasse Kaffe oder Tee in unser gemütliches Infocafé ein. |
Arzneimittelherstellung zum MitmachenWas ist bei der Herstellung von Arzneiformen wie Kapseln, Tabletten, Zäpfchen und Salben zu beachten? Die Herstellung von Arzneiformen, angefangen bei der Herstellung in der Apotheke im Kleinmaß angefangen bei der Herstellung in der Apotheke im Kleinmaßstab bis hin zur Produktion in der Pharmazeutischen Industrie im Großmaßstab erfordert viel Sachkenntnis und Erfahrung. Sie beinhaltet die Verarbeitung des Wirkstoffs mit geeigneten Hilfsstoffen in z.T. sehr komplexen Prozessen sowie die ständige Kontrolle der Produktqualität und der Prozessabläufe. An ausgewählten Arzneiformen wird die Arzneimittelherstellung im Kleinmaßstab praktisch vorgeführt. |
"Von Aroma über EHEC und Fettleibigkeit bis zu Zusatzstoffen" Infostand für Ernährungswissenschaftlicher und Lebensmittelchemische Fragen (Food & Health Academy und Hamburg School of Food Science) Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten. |
3D- Darstellungen von ProteinenProteine, auch Eiweiße genannt, erfüllen in allen Organismen eine Vielzahl von lebensnotwendigen Aufgaben. Bei Proteinen handelt es sich um lange Ketten, die sich aus der Kombination von nur 20 verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren, zu unterschiedlichen räumlichen Gebilden falten können. Die verschiedenen Kombinationen der Bausteine und die Längen der Ketten bestimmen die Gestalt und damit auch die Funktion der Proteine. Im menschlichen Körper verrichten nahezu 100.000 verschiedene Proteine ihre Arbeit und steuern weitgehend alle Lebensfunktionen. Dabei sind die Einsatzgebiete der Proteine so unterschiedlich wie ihre Form; Proteine transportieren Sauerstoff, dienen als Botenstoffe und wehren Krankheitserreger ab, aber bilden auch Haut, Haare und Muskeln. Um die Arbeitsweise eines Proteins zu verstehen, muss man es zuerst räumlich genau sehen können. Proteine arbeiten nach dem "Schlüssel-Schloss-Prinzip", wobei das Protein das Schloss darstellt. Der Schlüssel kann z.B. ein Medikament sein, welches das Protein aktiviert oder hemmt, das Schloss also öffnet oder blockiert. Hierzu muß man hemmt, das Schloss also öffnet oder blockiert. Hierzu muß man allerdings zuerst wissen wie das Schloss aufgebaut ist. Strukturforscher der Universität bestimmen die Form von Proteinen bei atomarer Auflösung. Über Molekülmodelle im Masstab 1cm = 10-10m und über Grafikrechner mit 3D Bildschirmen werden Proteine dreidimensional dargestellt und lassen sich sogar anfassen. |
Leuchtende Zellen: Genübertragung mit PlasmidenDas Grün-Fluoreszierende Protein (GFP) stammt ursprünglich aus einer Leuchtqualle und dient in der modernen Biochemie als Modellmolekül, da es zur Fluoreszenz und somit zum Leuchten gebracht werden kann. In einem Versuch wird das Gen für das Grün-Fluoreszierende Protein in eine menschliche Zelllinie eingebracht. Diese Zellen synthetisieren das GFP-Protein und können unter dem Mikroskop zum Leuchten gebracht werden, wodurch der Erfolg der Genübertragung festgestellt werden kann. Dieser Versuch veranschaulicht das Prinzip wie Gentechniker DNA in fremde Organismen einbringen, z.B. um in Bakterien menschliches Insulin zu produzieren. |
Flüssigkristalle im PolarisationsmikroskopFlüssigkristalle, bekannt aus den LCD-Displays und als Membranbildner in der Natur, können mit dem Polarisationsmikroskop betrachtet und analysiert werden. Besonders faszinierend - und technisch auch bedeutend - ist die Erzeugung chiraler Nanostrukturen. Dieses wird anhand von Kontaktpräperationen vorgeführt. |
Interdisziplinäres Nanowissenschafts-Centrum Hamburg (INCH)Infostand des Institutes für Physikalische Chemie |
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Boysen+Mauke oHG Wir als Buchhandlung präsentieren Ihnen ausgewählte Bücher zum Tag der Chemie. Schauen Sie vorbei um Probe zu lesen, einzukaufen oder am Gewinnspiel teilzunehmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! |
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hameln group Die hameln group ist eine inhabergeführte, unabhängige Unternehmensgruppe, die international tätig ist und ihr Geschäft schwerpunktmäßig mit Dienstleistungen zur Entwicklung und Herstellung von sterilen Arzneimitteln sowie der Vermarktung vornehmlich parenteraler Arzneimittel betreibt. Ob Chemiker, Biologe oder Pharmazeut - als Naturwissenschaftler finden Sie bei der hameln group vielfältige Möglichkeiten, in die Berufspraxis eines pharmazeutischen Unternehmens einzutauchen. Sie möchten die Zukunft gestalten? Ihre eigene und die unserer Firmengruppe? Dann besuchen Sie uns beim Tag der offenen Tür der Universität Hamburg und sprechen Sie mit unseren Kollegen aus der Personalabteilung. |
Vorträge
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Genetischer Fingerabdruck Vortragender: Dr. Patrick Ziegelmüller, Institut für Biochemie und Molekularbiologie 11.00-11.30 Uhr, Hörsaal B
Der Genetische Fingerabdruck wurde Ende der 80er Jahre entwickelt und wird seit den 90er Jahren vor Gericht verwendet. Als Beweis im Mordprozess gegen den US Amerikanischen Baseballstar O.J. Simpson 1995 noch stark diskutiert, hat sich der Genetische Fingerabdruck inzwischen zur Standardmethode in der Kriminologie entwickelt. Das dabei erstellte individuelle DNA-Profil wird nicht nur verwendet um Straftäter zu identifizieren, sondern auch bei Familienstreitigkeiten herangezogen um den biologischen Vater von Kindern nachzuweisen. Im Labor wird dabei die Polymerase-Kettenreaktion verwendet, welche zu den wichtigsten Arbeitstechniken in der Molekularbiologie und Biomedizin gehört und weitere vielfältige Anwendungsmöglichkeiten hat (Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel, Nachweis von Krankheitserregern, Diagnose von Erbkrankheiten). Mit dieser Methode können bestimmte, sehr variationsreiche Bereiche der DNA für den Wissenschaftler sichtbar gemacht werden.
Das DNA-Muster, das man so erhält, bezeichnet man als genetischen Fingerabdruck. Dieser ist, da das Erbgut eines jeden Menschen einmalig ist, auch bei jedem Menschen unterschiedlich.
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Neues über Homöopathische Arzneimittel Vortragender: Dr. Albrecht Sakmann, Institut für Pharmazie Abt. Pharmazeutische Technologie 11.30-12.00 Uhr, Hörsaal B
Homöopathische Arzneimittel werden seit über 200 Jahren mit unterschiedlichem
Erfolg in der Therapie eingesetzt. Obwohl die Homöopathie als Heilverfahren
umstritten ist, gelten doch klare Regeln bei der Herstellung homöopathischer
Arzneiformen. Diese Regeln werden ständig dem aktuellen Stand der
pharmazeutischen Wissenschaften angepasst und sind im Homöopathischen
Arzneibuch der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Europäischen Arzneibuch
niedergelegt. Im Vortrag werden ausgehend von der klassischen Herstellung in der
Rezeptur auch die modernen industriellen Herstellungsverfahren homöopathischer
Arzneimittel vorgestellt.
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Das grün fluoreszierende Protein - GFP Vortragender: Prof. Dr. Uli Hahn, Institut für Biochemie 12.00-12.30 Uhr, Hörsaal B
Fluoreszenz ist ein Phänomen, das meine Generation von den Discos her kennt. Man kam
mit einem vermeintlich sauberen - weil frisch gewaschenen - T-Shirt an, betrat den
schummrigen Raum, der von violetten Neonröhren "erleuchtet" war und plötzlich strahlten
lauter leuchtende Flecken auf dem Shirt. Peinlich!
Wie eine derartige Fluoreszenz funktioniert, soll kurz erklärt werden. Auch Lebewesen können fluoreszieren; z. B. Quallen im Meer. Hier ist für die Fluoreszenz ein Protein verantwortlich - das grün fluoreszierende Protein (abgekürzt: GFP). Dessen Entdecker haben vor einigen Jahren für ihre erfolgreiche Forschung den Nobelpreis erhalten, weil es ihnen auch gelang, GFP in lebenden Organismen (Bakterien, Pflanzen & Tieren) einzusetzen, um dort wichtige biologische Prozesse direkt sichtbar zu machen. |
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Woher kommt das Wasser auf der Erde? Vortragender: Prof. Dr. Dieter Rehder, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie 12.30-13.00 Uhr, Hörsaal B
Wasser bildet sich in gigantischen interstellaren Gas- und Staubwolken...... und kondensiert dann auf Staubpartikel, ... ... die zu Riesenbrocken "verklumpen" - Asteroiden und Meteore, ... die über einen Zeitraum von 4.6 Milliarden Jahren als Meteorite zur Erde stürzten. |
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Anorganische Fußbälle Vortragender: Dr. Erhard Haupt, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie 13.00-13.30 Uhr, Hörsaal B
Moleküle die aussehen wie Fußbälle sind in der Organischen Chemie seit Langem bekannt (Fullerene) und haben besondere Eigenschaften. Es wird gezeigt, dass ähnliche Strukturen auch in der Anorganischen Chemie existieren und eine Vielfalt von gut beobachtbaren Wechselwirkungen mit ihrer Umgebung zeigen.
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"Chemie muss nicht stinken - Computer Modelle" Vortragender: Prof. Dr. Andrew Torda, Zentrum für Bioinformatik, Abteilung für Biomolekulare Modellierung 13.30-14.00 Uhr, Hörsaal B
Echte Chemie ist teuer, mühsam und es tut weh, wenn das Reaganzglas
herunterfällt. Kann man Zeit, Geld und Schmerz mit Computern sparen?
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Poly-Milchsäure: der Kunststoff für Ökoverpackungen und HighTech-Medizin Vortragender: Priv. Doz. Dr. Christoph Wutz, Institut für Technische und Makromolekulare Chemie 14.00-14.30 Uhr, Hörsaal B
Kunststoffe haben in den letzten 50 Jahren durch ihre vielseitigen Eigenschaften und ihren günstigen Preis viele klassische Materialien ersetzt. Viele HighTech-Anwendungen sind erst durch die Entwicklung spezieller Polymere möglich geworden. Wegen der begrenzen Ressourcen an Erdöl und Problemen bei der Kunststoffentsorgung wächst die Nachfrage an sogenannten Biopolymeren, die zum einen aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, zum anderen nach der Anwendung biologisch abbaubar sind. Zu dieser Klasse von Polymeren gehört auch das Polylactid, das auf der Basis von Milchsäure hergestellt wird und aus dem Ökoverpackungen und medizinische Materialien, wie chirurgische Fäden, Implantate oder Wundabdeckungsfolien hergestellt werden.
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Experimentalvorlesung Vortragende: Prof. Dr. Dieter Rehder, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie und Prof. Dr. Sascha Rohn, Institut für Lebensmittelchemie 14.30-15.00 Uhr, Hörsaal A
Wir entführen Sie in die Welt der Alchimisten und zeigen Ihnen verblüffend effektvolle Experimente mit Farbenspiel, Feuer, eisiger Kälte und lautem Knall.
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Was Sie schon immer über Arzneimittel wie Kapseln, Tabletten, Zäpfchen
und Salben wissen wollten ... Vortragende: Prof. Dr. Claudia S. Leopold, Institut für Pharmazie Abt. Pharmazeutische Technologie 15.00-15.30 Uhr, Hörsaal B
Wer hat sie nicht schon einmal gesehen oder gar selbst eingenommen bzw.
angewendet: Arzneiformen wie Kapseln, Tabletten, Zäpfchen und Salben? Aber wie
werden diese Arzneiformen in der Apotheke oder der Pharmazeutischen Industrie
hergestellt und was ist bei der Herstellung zu beachten, um die Qualität zu sichern?
Und wie wird entschieden, in welcher Form eine Wirksubstanz verabreicht wird?
Was sind eigentlich Pillen und wird der Apotheker zu Recht "Pillendreher" genannt?
Diese und andere Fragen rund um die Arzneiform sollen diskutiert werden.
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Molekulare Informatik oder: "Wozu benötigt man einen Computer im Chemielabor?" Vortragender: Prof. Dr. Matthias Rarey, Zentrum für Bioinformatik, Abteilung für Algorithmisches Molekulares Design 15.30-16.00 Uhr, Hörsaal B
Computer sind als Werkzeug in den Naturwissenschaften nicht mehr
wegzudenken. Auch in der chemischen Forschung werden Computer
vielfältig eingesetzt: zur Verwaltung großer Datenbestände,
zur Vorhersage von Moleküleigenschaften und für das molekulare
Design - um nur einige Anwendungen zu nennen.
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Laborführungen
Laborführungen Organische Chemie
Bei einem Besuch im Labor des OC-Grundpraktikums können Sie einen Einblick in den Alltag der Studierenden der Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie erhalten. Beginn: 11.15; 12.15; 13.15; 15.15 Uhr Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz. |
Führungen durch die Nanotechnologie-Ausstellung und Laborführungen Physikalische Chemie
Die Nanotechnologie wird als die Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Neben technologischen Visionen, wie Spintronik oder atomare Datenspeicher, gibt es schon lange Anwendungen der Nanotechnologie im Alltag: im Bad, in der Küche oder im Auto. Beginn: 10.30; 12.30; 15.00 Uhr Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz |
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Führungen durch die Massenspektrometrie und NMR-Spektroskopie
Moleküle können wir nicht mit dem bloßen Auge betrachten. Deshalb benötigt ein Chemiker Verfahren, um neu synthetisierte Stoffe und ihre Eigenschaften analysieren zu können. Die Kernmagnetische-Resonanz-Spektroskopie und die Massenspektrometrie sind zwei solcher Analysenmethoden, die besonders häufig eingesetzt werden. Erfahren Sie in einer Führung durch unsere analytischen Abteilungen, wie wir Moleküle in supraleitende Magnetfelder halten oder diese mit Lasern beschießen, um mehr über deren Struktur zu erfahren. Beginn: 11.30; 12.30; 13.30; 15.30 Uhr Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz. |
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Laborführungen Lebensmittelchemie
Besuchen Sie uns in der Lebensmittelchemie und besichtigen Sie unsere moderne apparative Laboraustattung, die wir zur Untersuchung von Lebensmitteln, aber auch physiologischen und mikrobiologischen Proben heranziehen. Beginn: 11.00; 13.00; 14.00 Uhr Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz. |
Laborführungen Biochemie
Wie sieht ein modernes Biochemisches Labor aus? Wie wird DNA sichtbar gemacht und ein Protein analysiert? Wie werden Zellen kultiviert und Reaktionen durchgeführt? Besuchen Sie unser Labor in der Biochemie! Beginn: 11.00; 13.00; 15.00 Uhr Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz. |
Führungen Technische und Makromolekulare Chemie
Unser Fachbereich beschäftigt sich vor allem mit der Synthese und Charakterisierung von Kunststoffen. Auch verfahrenstechnische Aspekte und die Verarbeitung von Kunststoffen werden von uns eingehend untersucht. Im Rahmen des Tages der offenen Tür bieten wir Ihnen eine Führung durch unseren Fachbereich an. Dabei stellen wir Ihnen vor, wie der Lebenszyklus eines Kunststoffes aussehen kann.
Beginn: von 11.00-15.00 Uhr - zu jeder vollen Stunde Die Führungen beginnen am Treffpunkt neben dem Infopoint am Eingang Martin-Luther-King-Platz. Es können jeweils maximal 15 Personen an der Führung teilnehmen und haben einen Zeitumfang von ca. 45 min. |
Rahmenprogramm
Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band "Curtain Call".
Die Band, die es gar nicht geben kann...
Wer den wilden Ritt durch die besten Jahre der Rock- und Popgeschichte einmal selbst erlebt und –
vor allem – gehört hat, weiß: Frank, Christel und Co. sind die ultimativen Sound-Verwandlungskünstler. Plötzlich steht da Joe Cocker auf der Bühne und röhrt mit unnachahmlicher
Stimme das lasziv-geniale „You Can Leave Your Hat on“. Kaum tritt Joe zur Seite, muss es Tina Turner
sein, die der Menge ihren Klassiker „Nutbush City Limits“ in die Gehörgänge prügelt, dass es eine
Wucht ist.
Zeit zum Erholen gibt es nicht: Das kann nur Richie Blackmore sein, der mit dem schärfsten Riff aller
Zeiten die Verstärkertürme zersägt.
Wer die Augen schließt und sich ganz in der Musik verliert, hat mit Curtain Call eine Superband
auf der Bühne, die es so in Wirklichkeit - leider - gar nicht geben kann.
Weitere Infos, Fotos und Soundbeispiele gibt es auf der Homepage:
http://www.curtain-call-band.de/
Für die jüngere Generation git es kostenlose Kinderunterhaltung u.a. Hüpfburg, Schminkstand, diverse Bewegungsgeräte zum Ausprobieren, Seifenblasenstand, Slime, Chemie-Memory und Cocktails für Kinder zum Selbermixen.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt mit Grillwürstchen, Pommes und Getränken.







Speiseeis - Cremigkeit bei minus 196 °C!
Die farbenfrohe Welt der Gummibärchen
Kleine Mitmach-Experimente für Jung & Alt
Moleküle aus der Nähe: Computer als Mikroskop
Die akustische Levitation - Arbeiten unter Mikrogravitationsbedingungen
Die Cocktailmaschine
Welche Creme für welchen Hautzustand?
Infocafé Chemie & Studium
Arzneimittelherstellung zum Mitmachen
3D- Darstellungen von Proteinen
Leuchtende Zellen: Genübertragung mit Plasmiden
Flüssigkristalle im Polarisationsmikroskop
Interdisziplinäres Nanowissenschafts-Centrum Hamburg (INCH)
Der Genetische Fingerabdruck wurde Ende der 80er Jahre entwickelt und wird seit den 90er Jahren vor Gericht verwendet. Als Beweis im Mordprozess gegen den US Amerikanischen Baseballstar O.J. Simpson 1995 noch stark diskutiert, hat sich der Genetische Fingerabdruck inzwischen zur Standardmethode in der Kriminologie entwickelt. Das dabei erstellte individuelle DNA-Profil wird nicht nur verwendet um Straftäter zu identifizieren, sondern auch bei Familienstreitigkeiten herangezogen um den biologischen Vater von Kindern nachzuweisen. Im Labor wird dabei die Polymerase-Kettenreaktion verwendet, welche zu den wichtigsten Arbeitstechniken in der Molekularbiologie und Biomedizin gehört und weitere vielfältige Anwendungsmöglichkeiten hat (Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel, Nachweis von Krankheitserregern, Diagnose von Erbkrankheiten). Mit dieser Methode können bestimmte, sehr variationsreiche Bereiche der DNA für den Wissenschaftler sichtbar gemacht werden.
Das DNA-Muster, das man so erhält, bezeichnet man als genetischen Fingerabdruck. Dieser ist, da das Erbgut eines jeden Menschen einmalig ist, auch bei jedem Menschen unterschiedlich.
Homöopathische Arzneimittel werden seit über 200 Jahren mit unterschiedlichem
Erfolg in der Therapie eingesetzt. Obwohl die Homöopathie als Heilverfahren
umstritten ist, gelten doch klare Regeln bei der Herstellung homöopathischer
Arzneiformen. Diese Regeln werden ständig dem aktuellen Stand der
pharmazeutischen Wissenschaften angepasst und sind im Homöopathischen
Arzneibuch der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Europäischen Arzneibuch
niedergelegt. Im Vortrag werden ausgehend von der klassischen Herstellung in der
Rezeptur auch die modernen industriellen Herstellungsverfahren homöopathischer
Arzneimittel vorgestellt.
Fluoreszenz ist ein Phänomen, das meine Generation von den Discos her kennt. Man kam
mit einem vermeintlich sauberen - weil frisch gewaschenen - T-Shirt an, betrat den
schummrigen Raum, der von violetten Neonröhren "erleuchtet" war und plötzlich strahlten
lauter leuchtende Flecken auf dem Shirt. Peinlich!
Wasser bildet sich in gigantischen interstellaren Gas- und Staubwolken...
Moleküle die aussehen wie Fußbälle sind in der Organischen Chemie seit Langem bekannt (Fullerene) und haben besondere Eigenschaften. Es wird gezeigt, dass ähnliche Strukturen auch in der Anorganischen Chemie existieren und eine Vielfalt von gut beobachtbaren Wechselwirkungen mit ihrer Umgebung zeigen.
Echte Chemie ist teuer, mühsam und es tut weh, wenn das Reaganzglas
herunterfällt. Kann man Zeit, Geld und Schmerz mit Computern sparen?
Kunststoffe haben in den letzten 50 Jahren durch ihre vielseitigen Eigenschaften und ihren günstigen Preis viele klassische Materialien ersetzt. Viele HighTech-Anwendungen sind erst durch die Entwicklung spezieller Polymere möglich geworden. Wegen der begrenzen Ressourcen an Erdöl und Problemen bei der Kunststoffentsorgung wächst die Nachfrage an sogenannten Biopolymeren, die zum einen aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, zum anderen nach der Anwendung biologisch abbaubar sind. Zu dieser Klasse von Polymeren gehört auch das Polylactid, das auf der Basis von Milchsäure hergestellt wird und aus dem Ökoverpackungen und medizinische Materialien, wie chirurgische Fäden, Implantate oder Wundabdeckungsfolien hergestellt werden.
Wir entführen Sie in die Welt der Alchimisten und zeigen Ihnen verblüffend effektvolle Experimente mit Farbenspiel, Feuer, eisiger Kälte und lautem Knall.
Wer hat sie nicht schon einmal gesehen oder gar selbst eingenommen bzw.
angewendet: Arzneiformen wie Kapseln, Tabletten, Zäpfchen und Salben? Aber wie
werden diese Arzneiformen in der Apotheke oder der Pharmazeutischen Industrie
hergestellt und was ist bei der Herstellung zu beachten, um die Qualität zu sichern?
Und wie wird entschieden, in welcher Form eine Wirksubstanz verabreicht wird?
Was sind eigentlich Pillen und wird der Apotheker zu Recht "Pillendreher" genannt?
Diese und andere Fragen rund um die Arzneiform sollen diskutiert werden.
Computer sind als Werkzeug in den Naturwissenschaften nicht mehr
wegzudenken. Auch in der chemischen Forschung werden Computer
vielfältig eingesetzt: zur Verwaltung großer Datenbestände,
zur Vorhersage von Moleküleigenschaften und für das molekulare
Design - um nur einige Anwendungen zu nennen.
Laborführungen Organische Chemie
Führungen durch die Nanotechnologie-Ausstellung und Laborführungen Physikalische Chemie
Laborführungen Biochemie
Führungen Technische und Makromolekulare Chemie