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Universität Hamburg Fachbereich Chemie



Inhalt:

Allgemeine Informationen

Über die Navigationsleiste auf der linken Seite finden sie einige zentrale Ansprechpartner, Informationen zu unseren Gremien und Beauftragten, wie Sie uns finden sowie einen Überblick zur Entwicklungsgeschichte des Fachbereichs und einen Überblick über unsere Forschungsaktivitäten.

Nachfolgend finden Sie einen Auszug unsere "Aktuellen Informationen":


Gemeinsames Laboratorium der Universitäten Lübeck und Hamburg am DESY ist Finalist im Wettbewerb um den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2013

Das Projekt "Laboratorium für Strukturbiologie von Infektion und Entzündung" wurde nun für den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2013 vorgeschlagen. Der von den Wissenschaftsministerien der norddeutschen Länder und Stadtstaaten ausgelobte Preis geht an norddeutsche länderübergreifende Wissenschaftsprojekte, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen und einen Beitrag zur Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher wissenschaftlicher Netzwerke leisten. Am Mittwoch, den 2. Oktober 2013, entschied die international besetzte Auswahlkommission in München über die drei Finalisten, unter ihnen das universitäre Lübeck-Hamburger Projekt am DESY. Aus diesen drei Finalisten wählen die norddeutschen Wissenschaftsministerinnen und -minister bzw. -senatorinnen Ende Oktober das Siegerprojekt aus. Es wird auf der Preisverleihung am 26. November 2013 in Bremen bekannt gegeben. Zu der zweistündigen Festveranstaltung werden Persönlichkeiten aus der gesamten norddeutschen Wissenschaftsszene und aus Politik und Gesellschaft erwartet. Die Preisverleihung moderiert Prof. Wilfried Müller, ehemaliger Rektor der Universität Bremen. Seit 2007 betreibt das Institut für Biochemie der Universität zu Lübeck gemeinsam mit dem Institut für Biochemie und Molekularbiologie des Fachbereichs Chemie der Universität Hamburg ein Laborgebäude auf dem DESY-Gelände in Hamburg-Bahrenfeld. Dieses "Laboratorium für Strukturbiologie von Infektion und Entzündung" erlaubt den beteiligten Arbeitsgruppen um die Professoren Rolf Hilgenfeld (UzL) und Christian Betzel (UHH) und der gemeinsamen Nachwuchsgruppe, die ebenfalls im Laboratorium für Strukturbiologie von Infektion und Entzündung angesiedelt ist und von Dr. Lars Redecke geleitet wird, einen direkten Zugang zu der vom Deutschen Elektronensynchrotron (DESY) bereitgestellten, hoch-intensiven Synchrotronstrahlung, mit der die Forscher die dreidimensionalen Strukturen von Proteinen aus Viren und Bakterien sowie ihrer Bindungspartner im menschlichen Körper aufklären. Die so gewonnen Erkenntnisse werden zum strukturbasierten Design von neuen Wirkstoffen mit antiviraler oder antibakterieller Wirkung verwendet.


Ehrendoktorwürde für Herrn Professor em. Professor h.c. mult. Dr. Dr. h.c. Walter Kaminsky

Nachdem Herr Prof. Kaminsky neben zahlreichen Ehrungen und Preisen in seiner wissenschaftlichen Karriere die Ehrenprofessur in Shanghai und Zhejiang erhalten hat, wurde ihm am 12. Oktober 2012 von der Aalto Universität in Finnland die Ehrendoktorwürde verliehen.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Aalto University School of Chemical Technology, School of Electrical Engineering, School of Engineering und School of Science wurden 10 herausragende Wissenschaftler die Ehrendoktorwürde verliehen. Herr Prof. Kaminsky wurde hierbei für seine Arbeiten, insbesondere im Bereich der Polymer-Katalyse / Metallocen-Katalyse, geehrt.


Verleihung der Ehrendoktorwürde an Frau Prof. Ada E. Yonath

Am 18. September 2012 erhielt die Nobelpreisträgerin Prof. Dr.  Ada E. Yonath die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Chemie. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurden ihre Wissenschaftlichen Leistungen, die zum Chemie-Nobelpreis 2009 „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms“ führten, von Herrn Prof. Nierhaus (Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, Berlin) und Herrn Prof. Dr. Jochen R. Schneider (DESY Hamburg) gewürdigt.


Das CHE ExcellenceRanking 2010 bescheinigt dem Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg einen Spitzenplatz im Europäischen Vergleich als besonders forschungsstark und international orientiert.
Das CHE ExcellenceRanking 2010 hat 130 Hochschulen in Europa für ihre wissenschaftlichen Leistungen in den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik als herausragend in Forschungsstärke und internationaler Orientierung ausgezeichnet. Die Universität Hamburg (UHH) gehört in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zu dieser Excellence-Gruppe.

Im Fach Chemie konnte die UHH vor allem durch ihr gutes Abschneiden bei den forschungsorientierten Indikatoren Publikationen und Zitate in Fachzeitschriften punkten, darüber hinaus hat die Internationalisierung – die an der Studierendenmobilität gemessen wird – sowie unsere IT-Versorgung zum Erfolg beigetragen. Die UHH befindet sich somit in der Spitzengruppe der besten deutschen Universitäten und ist europaweit gleichauf mit international ausgewiesenen Universitäten wie Cambridge und Oxford, Zürich und Lund.

Das ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) betrachtet die Master- und Promotionsstudiengänge an ausgewählten europäischen Hochschulen. Acht Kriterien waren für die Auswahl von Bedeutung: die Anzahl der Publikation, die Anzahl an Zitationen, die Studierenden- und Lehrendenmobilität sowie das Vorhandensein von Erasmus-Mundus-Mastern oder Marie-Curie-Projekten. Ebenso war ausschlaggebend, ob Forscher(innen) am Fachbereich einen ERC-Grant oder einen Nobelpreis bekommen haben. Auch die derzeitigen Studierenden haben ihre Studienbedingungen beurteilt und stellen damit ihre Einschätzungen für neue Studieninteressierte bereit.

Die detaillierten Ergebnisse und weitere Informationen können im Internet eingesehen werden unter:

www.che-excellenceranking.eu.


Gewinner der Landesexzellenzinitiative

Am 3. Juli 2009 wurden die von der Stadt geförderten Projekte der Landesexzellenzinitiative bekannt gegeben. Aus insgesamt 21 Wettbewerbsanträgen (fünf aus der Chemie) wurden drei Anträge der Chemie bewilligt.

  • Der Exzellenzcluster Nanotechnology in Medicine (NAME) (Antragsteller: Prof. Weller) befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten von künstlichen Nanostrukturen in der experimentellen Medizin. Dies vereint u.a. Expertisen aus den Bereichen Synthese von Nanostrukturen für bio-medizinische Anwendung sowie aus der molekularen Bildgebung in der Forschung und Diagnose bei Erkrankungen.

  • Die interdisziplinäre Graduiertenschule C1-Chemistry in Resource and Energy Management (C1-REM) (Antragsteller Prof. Luinstra, Prof. Burger) befasst sich mit dem Thema erneuerbare Energien, wie Fragestellungen zur CO2-Rohstoffverwertung, der Erzeugung von Methan aus Biomasse und der selektiven Oxidation von Methan im energiewirtschaftlichen Kontext. (Weitere Informationen)

  • In der Graduiertenschule Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI) (Antragsteller Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, Prof.. Betzel) sollen junge Wissenschaftler/innen an der Schnittstelle von Infektionsbiologie und Strukturbiologie lernen, arbeiten und forschen. Die Forschungsarbeit dient dem Verständnis der Interaktion zwischen Infektionserreger und Wirt in der Infektionsforschung und damit der Bekämpfung solcher Krankheiten wie Malaria, Hepatitis und AIDS. (Weitere Informationen).

  • Darüber hinaus wurde der Antrag zum Exzellencluster NANOSPINTRONICS unter Beteiligung der Herren Heck, Klinke, Prosenc und Weller sowie der Antrag zum Exzellencluster "Fundamentals for synthetic biological systems (SynBio)" unter Beteiligung der Herren Fröba, Rarey und Torda (beide Bioinformatik) genehmigt.

Gefördert werden die Projekte zunächst für die nächsten eineinhalb Jahre, Graduiertenschulen mit 200.000 Euro pro Jahr und Exzellenzcluster mit bis zu 1,3 Mio. Euro pro Jahr. Nach Ablauf der ersten Förderphase sollen alle Projekte zwischenbewertet werden. Ziel ist es, die Projekte anschließend für weitere zwei Jahre, dann durch die Wissenschaftsstiftung Hamburg bis hin zur Entscheidung im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative II zu fördern. (Behrens, 3.07.2009)


Verleihung der Ehrendoktorwürde an Herrn Prof. W. Francke
Am 27. Mai wurde Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wittko Francke die Ehrendoktorwürde der Universität Lund verliehen. Zuvor erhielt Herr Francke auf der Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie vom 21.-24. März in Dresden die Karl-Escherich-Medaille.

Am 28. April 2005 verstarb Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Heyns im Alter von 96 Jahren.
Kurt Heyns hat seine Arbeit 1948 in Hamburg aufgenommen und als Professor für Organische Chemie die Lehre und Forschung auf diesem Gebiet auch überregional maßgeblich gestaltet und geprägt. Sein weltweit hoch geachtetes wissenschaftliches Werk als Ergebnis der überaus erfolgreichen Betreuung eines großen Arbeitskreises mit Schwerpunkten im Bereich der Protein- und Kohlenhydratchemie sowie sein besonderes Geschick in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weisen ihn als einen der Wissenschaftler aus, die substantiell zur Bildung dieses Hamburger Exzellenzbereiches beitrugen. Kurt Heyns hat neben seinen Aufgaben als Hochschullehrer und Forscher eine enorme Aktivität beim Aufbau der Universität Hamburg entwickelt, die sich u. a. im Bau der Mensa und der Institute des Fachbereichs Chemie ausdrücken. Die Wahrnehmung seiner Aufgaben bei der DFG, der ADUC, des FEI, der Europäischen Fremdstoffkommission u. a. waren stets durch die nachhaltige Vernetzung seiner Erfahrungen bestimmt und hoch anerkannt. Ab 1951 gehörte er der Joachim Jungius-Gesellschaft an, war von 1956 bis 1958 ihr Präsident und von 1954 bis 1956 sowie 1959 bis 1960 ihr Vizepräsident. Wir trauern um einen hervorragenden Kollegen von großer nationaler und internationaler Prägung und Ausstrahlung, dessen Verdienste durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt wurden. Im Laufe seiner langen, erfolgreichen und erfüllten Karriere hat er als Vorbild wesentliche Anregungen zur Weiterentwicklung der Chemie gegeben.
Prof. Dr. Joachim Thiem, Dekan, Fachbereich Chemie
Prof. Dr. Dr. h.c. Wittko Francke, Geschäftsführender Direktor, Institut für Organische Chemie

 Am 29. März 2005 verstarb Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Walter, besonders bekannt als Autor des „Beyer/Walter“, Lehrbuch für Organische Chemie.
Nach dem Krieg war Wolfgang Walter maßgeblich am Wiederaufbau des damaligen Chemischen Staatsinstituts beteiligt und am Bau der heutigen chemischen Institute. Seit 1966 wirkte er als Ordinarius am Institut für Organische Chemie der Universität Hamburg in Forschung und Lehre und hinterlässt ein eindrucksvolles wissenschaftliches Werk.
Als erster Sprecher des Fachbereichs Chemie (1970-1972) und langjähriges Mitglied des Akademischen Senats hat er universitäres Leben entscheidend mitgeprägt. Ab 1968 gehörte er der Joachim Jungius-Gesellschaft an; war von 1972-1975 ihr Präsident, 1975-1978 Vizepräsident und ständiger Vorsitzender der Reimarius-Kommission. Besondere Anerkennung fand sein Schaffen durch die Verleihung der Jungius-Medaille 1993.
Über 45 Jahre war er tätig als Betreuer des Studentenwohnheims des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg.
Wir trauern um einen hervorragenden Kollegen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung und um einen engagierten akademischen Lehrer, der durch sein weit über das eigene Fachgebiet hinausreichendes Engagement für viele von uns ein Vorbild war.
Am 3. Juni fand ihm zu Ehren eine akademische Gedenkfeier am Fachbereich Chemie statt.
Prof. Dr. Joachim Thiem, Dekan, Fachbereich Chemie
Prof. Dr. Dr. h.c. Wittko Francke, Geschäftsführender Direktor, Institut für Organische Chemie


Seiteninfo: Impressum | Letzte Aktualisierung am 22. Okt. 2013 durch Planer

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