Über die Navigationsleiste auf der linken Seite finden sie einige zentrale Ansprechpartner, Informationen zu unseren Gremien und Beauftragten, wie Sie uns finden sowie einen Überblick zur Entwicklungsgeschichte des Fachbereichs und einen Überblick über unsere Forschungsaktivitäten.
Nachfolgend finden Sie einen Auszug unsere "Aktuellen Informationen":
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Ehrendoktorwürde für Herrn Professor em. Professor h.c. mult. Dr. Dr. h.c. Walter Kaminsky Nachdem Herr Prof. Kaminsky neben zahlreichen Ehrungen und Preisen in seiner wissenschaftlichen Karriere die Ehrenprofessur in Shanghai und Zhejiang erhalten hat, wurde ihm am 12. Oktober 2012 von der Aalto Universität in Finnland die Ehrendoktorwürde verliehen. Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Aalto University School of Chemical Technology, School of Electrical Engineering, School of Engineering und School of Science wurden 10 herausragende Wissenschaftler die Ehrendoktorwürde verliehen. Herr Prof. Kaminsky wurde hierbei für seine Arbeiten, insbesondere im Bereich der Polymer-Katalyse / Metallocen-Katalyse, geehrt. |
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Verleihung der Ehrendoktorwürde an Frau Prof.
Ada E. Yonath Am 18. September 2012 erhielt die Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Ada E. Yonath die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Chemie. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurden ihre Wissenschaftlichen Leistungen, die zum Chemie-Nobelpreis 2009 „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms“ führten, von Herrn Prof. Nierhaus (Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik, Berlin) und Herrn Prof. Dr. Jochen R. Schneider (DESY Hamburg) gewürdigt. |
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Das CHE ExcellenceRanking 2010 bescheinigt dem Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg einen Spitzenplatz im Europäischen Vergleich als besonders forschungsstark und international orientiert. |
Im Fach Chemie konnte die UHH vor allem durch ihr gutes Abschneiden bei den forschungsorientierten Indikatoren Publikationen und Zitate in Fachzeitschriften punkten, darüber hinaus hat die Internationalisierung – die an der Studierendenmobilität gemessen wird – sowie unsere IT-Versorgung zum Erfolg beigetragen. Die UHH befindet sich somit in der Spitzengruppe der besten deutschen Universitäten und ist europaweit gleichauf mit international ausgewiesenen Universitäten wie Cambridge und Oxford, Zürich und Lund.
Das ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) betrachtet die Master- und Promotionsstudiengänge an ausgewählten europäischen Hochschulen. Acht Kriterien waren für die Auswahl von Bedeutung: die Anzahl der Publikation, die Anzahl an Zitationen, die Studierenden- und Lehrendenmobilität sowie das Vorhandensein von Erasmus-Mundus-Mastern oder Marie-Curie-Projekten. Ebenso war ausschlaggebend, ob Forscher(innen) am Fachbereich einen ERC-Grant oder einen Nobelpreis bekommen haben. Auch die derzeitigen Studierenden haben ihre Studienbedingungen beurteilt und stellen damit ihre Einschätzungen für neue Studieninteressierte bereit.
Die detaillierten Ergebnisse und weitere Informationen können im Internet eingesehen werden unter:
Gewinner der Landesexzellenzinitiative
Am 3. Juli 2009 wurden die von der Stadt geförderten Projekte der Landesexzellenzinitiative bekannt gegeben. Aus insgesamt 21 Wettbewerbsanträgen (fünf aus der Chemie) wurden drei Anträge der Chemie bewilligt.
Der Exzellenzcluster Nanotechnology in Medicine (NAME) (Antragsteller: Prof. Weller) befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten von künstlichen Nanostrukturen in der experimentellen Medizin. Dies vereint u.a. Expertisen aus den Bereichen Synthese von Nanostrukturen für bio-medizinische Anwendung sowie aus der molekularen Bildgebung in der Forschung und Diagnose bei Erkrankungen.
Die interdisziplinäre Graduiertenschule C1-Chemistry in Resource and Energy Management (C1-REM) (Antragsteller Prof. Luinstra, Prof. Burger) befasst sich mit dem Thema erneuerbare Energien, wie Fragestellungen zur CO2-Rohstoffverwertung, der Erzeugung von Methan aus Biomasse und der selektiven Oxidation von Methan im energiewirtschaftlichen Kontext. (Weitere Informationen)
In der Graduiertenschule Hamburg School for Structure and Dynamics in Infection (SDI) (Antragsteller Prof. Dr. Martin Aepfelbacher, Prof.. Betzel) sollen junge Wissenschaftler/innen an der Schnittstelle von Infektionsbiologie und Strukturbiologie lernen, arbeiten und forschen. Die Forschungsarbeit dient dem Verständnis der Interaktion zwischen Infektionserreger und Wirt in der Infektionsforschung und damit der Bekämpfung solcher Krankheiten wie Malaria, Hepatitis und AIDS. (Weitere Informationen).
Darüber hinaus wurde der Antrag zum Exzellencluster NANOSPINTRONICS unter Beteiligung der Herren Heck, Klinke, Prosenc und Weller sowie der Antrag zum Exzellencluster "Fundamentals for synthetic biological systems (SynBio)" unter Beteiligung der Herren Fröba, Rarey und Torda (beide Bioinformatik) genehmigt.
Gefördert werden die Projekte zunächst für die nächsten eineinhalb Jahre, Graduiertenschulen mit 200.000 Euro pro Jahr und Exzellenzcluster mit bis zu 1,3 Mio. Euro pro Jahr. Nach Ablauf der ersten Förderphase sollen alle Projekte zwischenbewertet werden. Ziel ist es, die Projekte anschließend für weitere zwei Jahre, dann durch die Wissenschaftsstiftung Hamburg bis hin zur Entscheidung im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative II zu fördern. (Behrens, 3.07.2009)
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Herrn Prof. W.
Francke
Am 27. Mai wurde Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wittko Francke die
Ehrendoktorwürde der Universität Lund verliehen. Zuvor erhielt Herr Francke
auf der Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und
angewandte Entomologie vom 21.-24. März in Dresden die
Karl-Escherich-Medaille.
Am 28. April 2005 verstarb Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Heyns im Alter von 96
Jahren.
Kurt Heyns hat seine Arbeit 1948 in Hamburg aufgenommen und als Professor für
Organische Chemie die Lehre und Forschung auf diesem Gebiet auch überregional
maßgeblich gestaltet und geprägt. Sein weltweit hoch geachtetes
wissenschaftliches Werk als Ergebnis der überaus erfolgreichen Betreuung eines
großen Arbeitskreises mit Schwerpunkten im Bereich der Protein- und
Kohlenhydratchemie sowie sein besonderes Geschick in der Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses weisen ihn als einen der Wissenschaftler aus,
die substantiell zur Bildung dieses Hamburger Exzellenzbereiches beitrugen.
Kurt Heyns hat neben seinen Aufgaben als Hochschullehrer und Forscher eine
enorme Aktivität beim Aufbau der Universität Hamburg entwickelt, die sich u.
a. im Bau der Mensa und der Institute des Fachbereichs Chemie ausdrücken. Die
Wahrnehmung seiner Aufgaben bei der DFG, der ADUC, des FEI, der Europäischen
Fremdstoffkommission u. a. waren stets durch die nachhaltige Vernetzung seiner
Erfahrungen bestimmt und hoch anerkannt. Ab 1951 gehörte er der Joachim
Jungius-Gesellschaft an, war von 1956 bis 1958 ihr Präsident und von 1954 bis
1956 sowie 1959 bis 1960 ihr Vizepräsident. Wir trauern um einen
hervorragenden Kollegen von großer nationaler und internationaler Prägung und
Ausstrahlung, dessen Verdienste durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt
wurden. Im Laufe seiner langen, erfolgreichen und erfüllten Karriere hat er
als Vorbild wesentliche Anregungen zur Weiterentwicklung der Chemie gegeben.
Prof. Dr. Joachim Thiem, Dekan, Fachbereich Chemie
Prof. Dr. Dr. h.c. Wittko Francke, Geschäftsführender Direktor, Institut für
Organische Chemie
Am 29. März 2005 verstarb Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Walter, besonders
bekannt als Autor des „Beyer/Walter“, Lehrbuch für Organische Chemie.
Nach dem Krieg war Wolfgang Walter maßgeblich am Wiederaufbau des damaligen
Chemischen Staatsinstituts beteiligt und am Bau der heutigen chemischen
Institute. Seit 1966 wirkte er als Ordinarius am Institut für Organische
Chemie der Universität Hamburg in Forschung und Lehre und hinterlässt ein
eindrucksvolles wissenschaftliches Werk.
Als erster Sprecher des Fachbereichs Chemie (1970-1972) und langjähriges
Mitglied des Akademischen Senats hat er universitäres Leben entscheidend
mitgeprägt. Ab 1968 gehörte er der Joachim Jungius-Gesellschaft an; war von
1972-1975 ihr Präsident, 1975-1978 Vizepräsident und ständiger Vorsitzender
der Reimarius-Kommission. Besondere Anerkennung fand sein Schaffen durch die
Verleihung der Jungius-Medaille 1993.
Über 45 Jahre war er tätig als Betreuer des Studentenwohnheims des Deutschen
Roten Kreuzes in Hamburg.
Wir trauern um einen hervorragenden Kollegen mit nationaler und
internationaler Ausstrahlung und um einen engagierten akademischen Lehrer, der
durch sein weit über das eigene Fachgebiet hinausreichendes Engagement für
viele von uns ein Vorbild war.
Am 3. Juni fand ihm zu Ehren eine akademische Gedenkfeier am Fachbereich
Chemie statt.
Prof. Dr. Joachim Thiem, Dekan, Fachbereich Chemie
Prof. Dr. Dr. h.c. Wittko Francke, Geschäftsführender Direktor, Institut für