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Drittmittel-geförderte Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe Univ.-Prof. Dr. med. I. Mühlhauser und MitarbeiterInnen << zurück zur Übersicht Investigating a training supporting Shared Decision Making Beschreibung: Intervention und Kommunikationsanalysen: Institute für Kommunikation in der Medizin Patientenbeteiligung ist das Kernkonstrukt der shared decision making-Methode (SDM, deutsch = geteilte Entscheidungsfindung), welche den traditionellen Kommunikationsstil der paternalistischen Kommunikation des Arztes mit dem Patienten kontrastiert. Es wird angenommen, dass der herkömmliche Stil der Entscheidungsfindung, bei der der Arzt im besten Dafürhalten (väterlich) die Verantwortung für den Patienten übernimmt, an den Bedürfnissen beider Parteien vorbeigeht und sich daher negativ auf die Qualität der Entscheidungen auswirkt. Qualität bedeutet hier, dass die Entscheidungen von evidenz-basiert informierten Patienten in Übereinstimmung mit deren Werthaltungen getroffen werden. Als förderlich hierfür gilt eine demokratische Kommunikation, die einen gegenseitigen Austausch des medizinischen Wissens, wissensbezogener Überzeugungen und subjektiver Werthaltungen, Vorerfahrungen und Erwartungen verwirklicht. Neben Kompetenzen der gegenseitigen Beteiligung an einer gemeinsam gestalteten Kommunikation erfordert SDM auch die Berücksichtigung der Kriterien der evidenz-basierten Patienteninformation (EBPI) [Bunge 2010]. Hierbei handelt es sich um teils ethisch begründete und teils selbst wissenschaftlich belegte Richtlinien, wie Informationen zu Nutzen und Schaden medizinischer Maßnahmen vermittelt werden sollten, um ein unverzerrtes Verständnis dieser sogenannten Risiko-Information zu ermöglichen. Das Projekt geht den Fragen nach,
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