Wenn sich die zu bewertende Substanz weder in der Stoffdatenbank findet noch den erwähnten Abbaureaktionen zugänglich ist, führt das OBW-System noch einige weitere Überprüfungen durch:
Finden sich in der Struktur Atome radioaktiver Isotope, so wird der Substanz automatisch das Gefahrensymbol R (Radioaktiv) zugeordnet. Uranverbindungen werden darüberhinaus gemäß der EU-Richtline 67/548/EWG mit dem Gefahrensymbol T+ als "sehr giftig" eingestuft. Abgebildet ist das Bewertungsergebnis für Urantrichloridtrifluorid:
Dem Ergebnis der Bewertung von Zinnalkylen werden (sofern sie nicht in der Datenbank gefunden werden) gemäß der EU-Richtline 67/548/EWG automatisch die aufgeführten Gefahrensymbole und R-Sätze hinzugefügt:
Für Substanzen, die in der Datenbank erfaßt sind, erfolgt außerdem ein Vergleich mit einer Liste von Pflanzengiften. Ist die jeweilige Substanz in dieser Liste aufgeführt, so werden dem Bewertungsergebnis zusätzliche Kommentare hinzugefügt. Die Abbildung zeigt das Ergebnis für das Pilzgift Muscarin: