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EFBM - Ehemalige und Freunde des Studienganges Biochemie/Molekularbiologie
der Universität Hamburg e.V.
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Jobbörse des EFBM
Naturwissenschaftlichen/e Doktorand/in (BATIIa/2) Im Rahmen des DFG-Schwerpunktpogramms The Tumour-Vessel Interface ist eine Doktorandenstelle BATIIa/2 zu vergeben. Ziel unserer Forschungsarbeit ist es, die Funktion des zellulären Adhäsionsmoleküls CEACAM1 in der Angiogenese während des malignen Wachstums und Entzündungsreaktionen aufzuklären, und potentiell therapeutisch verwertbare Inhibitoren für das Blutgefäßwachstum zu entwickeln. Die Funktion von CEACAM1 in der Angiogenese soll speziell während des malignen Wachstums von Mammakarzinomen im Mausmodell näher untersucht werden. Dabei sollen Untersuchungen zur Genexpression sowie zur Wechselwirkung zwischen Endothel und Epithel im Vordergrund stehen. Auf Basis der in der Genexpressionsanalytik erhaltenen Daten sollen Inhibitoren entwickelt und in Zellkultur evaluiert werden. Vorraussetzung für eine Bewerbung ist ein abgeschlossenes Studium in Biochemie/Molekularbiologie, oder Biologie/Humanbiologie. Wünschenswert sind Vorkenntnisse in Zellbiologie und Molekularbiologie, PC-Kenntnisse und der Umgang mit Datenbanken sowie Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Die Position ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Bei erfolgreichem Verlauf des Projekts besteht die Möglichkeit zur Verlängerung Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind ab sofort an den Direktor des Instituts für Klinische Chemie, Herrn Prof. Dr. C. Wagener, Zentrum für Klinische Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, D-20246 Hamburg (klinchem@uke.uni-hamburg.de), zu richten. (19.05.06) Empfehlung von Johnny Kim, Jahrgang 98/99: In unserer Arbeitsgruppe am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) sind ab sofort zwei Doktorandenstellen (BAT IIa/2) zu besetzen. Wir befassen uns mit der Identifizierung und Charakterisierung grundlegend neuer Komponenten des Ubiquitin/Proteasom-Systems. Dieser Abbauweg wird in allen Eukaryonten zur Beseitigung falsch gefalteter Proteine sowie zum Abbau kurzlebiger Proteine wie Transkriptionsfaktoren, Zellzyklusregulatoren und Signalmolekülen benutzt. Zentrales Ziel der geplanten Forschungen ist es, den Einfluß des Ubiquitin-abhängigen Proteinabbaus auf die frühe Embryonalentwicklung zu untersuchen. Als Modellorganismus dient dabei der Fadenwurm Caenorhabditis elegans, der im Gegensatz zu anderen Tiermodellen die Kombination aus genetischen und biochemischen Methoden ermöglicht. Die geplanten Arbeiten umfassen ein breites Spektrum an genetischen, molekularbiologischen und biochemischen Methoden. Wir sind eine ambitionierte Arbeitsgruppe und suchen motivierte Bewerber mit Interesse an einem stimulierenden wissenschaftlichen Umfeld. Für Doktoranden besteht die Möglichkeit am Graduierten Kolleg des ZMNH teilzunehmen. Ein Hochschulabschluß in den Fächern Biologie oder Biochemie wird vorausgesetzt. Literatur:
Dr. Thorsten Hoppe, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Falkenried 94, 20251 Hamburg; thorsten.hoppe@zmnh.uni-hamburg.de Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung (Tel.: 040- 42803-6274) (11.02.2006) Diplomarbeit im Bereich Immunologie zu vergeben Hallo Hamburger Biochemiker, Ich habe vor zwei Jahren in Hamburg Diplom gemacht und promoviere seit Herbst 2003 am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg in der Arbeitsgruppe von Prof. Krammer. Die Gruppe beschäftigt sich mit den biochemischen Grundlagen und der immunologischen Rolle von Apoptose und Aspekten, die im weiteren Sinne mit dieser Form des "programmierten Zelltods" zusammenhängen (Entsorgung apoptotischer Zellen, regulatorische T-Zellen, Apoptose im Nervensystem, etc.). Im Rahmen einer Studie über Apoptose bei Lupus erythematodes (LE) ist in unserer Gruppe ab Oktober / November 2005 eine Diplomarbeit zu vergeben. LE ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die ein breites Spektrum von kutanen bis hin zu generalisierten, lebensgefährdenden systemischen Manifestationen aufweist. Bei der kutanen Form manifestieren sich überwiegend Hautveränderungen in sonnenexponierten Arealen. Bei der systemischen Form sind zusätzlich verschiedeneinnere Organen beeinträchtigt, und es kommt zum Autreteten vonAutoantikörpern. Die Pathophysiologie dieser Erkrankung ist noch weitgehend ungeklärt, jedoch wird ein Defekt in der Entsorgung apoptotischer Zellen diskutiert. So können im Gewebe und im peripheren Blut von Patienten mit LE vermehrt apoptotische Zellen nachgewiesen werden. Weiterhin zeigen Mäuse, bei denen die Aufnahme von apoptotischen Zellen gestört ist, LE-ähnliche Krankheitssymptome. Seit kurzem haben wir die Möglichkeit, Blut von Patienten mit verschiedenen Formen dieser Erkrankung zu erhalten, und im Rahmen einer Diplomarbeit sollen daher bei 10-15 Patienten Defekte bei der Regulation von Apoptose untersucht werden. Verschiedene Zellen des Immunsystems (T-Zellen, Neutrophile, dendritische Zellen) sollen aus Patientenblut sowie aus Kontrollblut aufgereinigt und hinsichtlich ihres Verhaltens während der Apoptose (T-Zellen, Neutrophile) beziehungsweise ihrer Fähigkeit zur Phagocytose apoptotischer Zellen (dendritische Zellen) untersucht werden. Methodisch umfasst das Projekt die Isolation von primären Zellen aus humanem Blut, verschiedene Assays zum Nachweis von Apoptose, ELISA, Western Blot, FACS-Analyse, Phagocytose-Assays, Stimulationsassays mit dendritischen Zellen sowie verschiedene weitere Methoden. Bei Interesse und für nähere Informationen über das Projekt, unsere Arbeitsgruppe oder das Krebsforschungszentrum schickt einfach eine Mail an l.doerner@dkfz-heidelberg.de. Viele Grüße, Lucie Es gibt ebenfalls Stellenausschreibungen auf den Internetseiten des Studienganges. |