Forschung
Zu den Forschungsschwerpunkten gehören die In-vitro-, Ex-vivo- und
In-vivo-Evaluation von Umwelteinflüssen auf die Hautphysiologie und
-pathologie sowie die kutanen Effekte von Dermatokosmetik (sowohl
aktive Wirkstoffe als auch Vehikel). Für In-vivo-Messungen werden
verschiedene biophysikalische Messverfahren wie z.B.
Hochfrequenz-Ultraschall, Cutometrie, Streifenprojektionsverfahren,
Corneometrie, pH-Metrie oder Evaporimetrie eingesetzt. Als
In-vitro-Methoden werden quantitative PCR, Zellkulturen,
Phototoxizitätstest und andere genutzt, mit dem Ziel die zugrunde
liegenden molekularen Wirkungsprinzipien von Dermatokosmetik, wie z.B.
den Einfluss auf den Kollagen-Metabolismus, zu evaluieren.
Hautfunktionslabore
Zwei gut ausgestattete Hautfunktionslabore in
den Räumlichkeiten der Universität Hamburg ermöglichen die Durchführung verschiedenster Studien
und Projekte im Bereich der Dermatologie und Kosmetikwissenschaft, wie z.B. die Untersuchung der Effekte pflegender Externa, kosmetischer Zubereitungen und
minimalinvasiver Verfahren auf die Haut- und Haarqualität. Die Laborräume sind klimatisiert und haben eine konstante relative Luftfeuchtigkeit von ca. 50% bei 20°C. Zusätzliche klimaoptimierte Wartebereiche erlauben eine schnelle und zuverlässige Akklimatisierung von Probanden.
Biophysikalische In-vivo-Messverfahren
Die Hautfunktionslabore sind ausgestattet mit verschiedenen modernen biophysikalische Messverfahren zur objektiven Evaluation von Hautqualität- und -physiologie. Diese erlauben u.a. die Bestimmung der folgenden Parameter:
Diese
vielfältigen biophysikalischen Messverfahren werden ergänzt durch standardisierte
Fotodokumentationen (FotoFinder
®) und die Erhebung klinischer Scores auf validierten Skalen durch
geschulte Dermatologen und
Probandenselbstbeurteilungen.
In-vitro-Verfahren